Archiv der Kategorie: Schwimmen

8. offene Kurzbahnmeisterschaften Sachsen-Anhalt 2016 im Schwimmen

Der Landesschwimmverband von Sachsen-Anhalt hat am 19. und 20. November in der Bitterfelder Heinz Deininger Schwimmhalle seine 8. Kurzbahnmeisterschaften ausgetragen.
20 Schwimmvereine und Sportclubs aus Berlin, Brandenburg, Sachsen und dem Veranstalter Sachsen-Anhalt schickten zu diesen offen ausgeschriebenen Meisterschaften 198 Aktive an den Start, die dabei insgesamt 1423 Starts absolvierten.
Die beiden Nienburger FSV-Schwimmer Felix Nitschke (JG 2004) und Michael Ritter (JG 1990) gingen für die Startgemeinschaft Serum Bernburg/FSV Nienburg an den Start.
Für Felix war es nach den Meisterschaften auf der langen Bahn im Sommer in Magdeburg der 2. Höhepunkt dieses Jahres.
Er hatte sich an diesem Wochenende mit immerhin 6 Meldungen ein umfangreiches Programm vorgenommen.
In der Jahrgangswertung 2004 erreichte Felix dabei 2 zweite Plätze über 200m Lagen in 2:39,76 min und 400m Freistil in 4:53,00 min. Über 100m Freistil (1:05,35 min) und 200m Freistil (2:21,09 min) kam er jeweils auf Platz 3 ein.
Dazu kamen 2 vierte Plätze über 50m Freistil in 30,02 sec und 50m Delfin in 32,89 sec. Alle von Felix geschwommenen Zeiten waren neue persönliche Bestzeiten.
Mit diesen hervorragenden Ergebnissen konnte sich Felix Nitschke für 5 B-Finals in den Altersklassen 2003/2004 qualifizieren, wo er sich mit den Schwimmern der Sportclubs, vor allem aus Halle und Magdeburg auseinandersetzen musste.
Auch hier erreichte Felix Nitschke sehr gute Ergebnisse, konnte aber den Altersnachteil zur AK 2003 nicht wettmachen, so dass für ihn der 4. Platz über 400m Freistil in 4:54,85 min der größte Erfolg war.
Über 200m Lagen erkämpfte Felix einen sehr guten 5. Platz in 2:39,97 min.
Die Finals über 100m Freistil (1:05,84 min), 200m Freistil (2:20,56 min) und 50m Delfin in 33,54 sec konnte er als 6. abschließen.
Michael Ritter startete in der offenen Wertung erstmals seit dem 3. Oktober nach seiner krankheitsbedingten längeren Zwangspause wieder bei einem Wettkampf.
Er hatte auch nur für 3 Strecken am Samstag gemeldet und nutzte diesen Wettkampf als letzte Vorbereitung für die am nächsten Wochenende in Hannover stattfindenden 7. Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Masters.

In den Vorläufen merkte man ihm die noch fehlende Wettkampfpraxis und Konditionsmängel durch den Trainingsrückstand an.
Trotzdem konnte er sich über 50m Brust und 50m Delfin in 2 Finals schwimmen.
Mit der über 50m Brust erkämpften Bronzemedaille in ausgezeichneten 30,28 sec hatte er sein Soll mit knapp 3/10 sec hinter dem Sieger mehr als erfüllt und konnte sich gegenüber dem Vorlauf immerhin um 6/10 sec steigern.
Dazu kam Platz 6 über 50m Delfin in 27,78 sec und Platz 9 über 100m Lagen in 1:04,52 min.
Trainer Galonska zog das Fazit.
Die erreichten Ergebnisse unserer beiden Aktiven sind trotz ihrer unterschiedlichen Trainingsverfassung beachtlich.
Felix hat auf allen 6 geschwommenen Strecken neue Bestzeiten erreicht. In den Finals hatte er den Nachteil der Jahrgangswertung mit den älteren Aktiven. In seinem Jahrgang konnte er sich viermal unter den ersten Drei platzieren.
Für Michael kommt es jetzt darauf an, die Konzentration auf das kommende Wochenende zu richten, wobei er in Hannover in diesem Jahr nur als Außenseiter an den Start geht.
Lothar Galonska

Schwimmwettkampf der 3. Klassen des Landesschwimmverbandes Sachsen-Anhalt

Der Landesschwimmverband von Sachsen-Anhalt veranstaltete am 12. November in Wernigerode den diesjährigen Schwimmwettkampf zur Ermittlung der besten Schwimmer der 3. Klassen.
T eilnahmeberechtigt waren die Schwimmer der Sportgemeinschaften und auch der Sportclubs des Landes in der Klassenstufe 3.

Mit den beiden Nienburger FSV–Schwimmern Jamie-Nick Plata und Lucas Ohnesorge stellte Startgemeinschaft Serum Bernburg/FSV Nienburg die zweitkleinste Mannschaft des gesamten Teilnehmerfeldes.

Alle Teilnehmer hatten die fünf 25m–Distanzen Brust, Freistil, Rücken, Delfin-Beine sowie Kraul-Beine zu absolvieren.

Für Lucas Ohnesorge war dieser Wettkampf eine erste Standortbestimmung seiner bisherigen Trainingsleistungen.
Sehr beachtlich und völlig überraschend war dabei sein erreichter 3. Platz über Delfin-Beine in hervorragenden 28,82 sec.

Hier scheint sich ein neues Delfintalent zu entwickeln.

Auf den anderen Distanzen erreichte Lucas die Plätze 24 (Rücken), 22 (Freistil), 26 (Brust) und 19 (Kraul-Beine).

Jamie-Nick Plata kann bereits auf eine längere Wettkampfpraxis zurückblicken, was sich auch in den erreichten Ergebnissen widerspiegelte.

Auf der Freistilstrecke konnte Jamie-Nick in 17,10 sec einen souveränen Sieg mit fast einer Sekunde Vorsprung vor dem Magdeburger Sportschüler Justus Lampe einfahren.

Über die Brust- und Rückenstrecke errang er jeweils einen hervorragenden 2. Platz.

Zwei gute 4. Plätze über Kraul-Beine und Delfin-Beine, hier in 28,97 sec knapp hinter seinem Mannschaftskameraden Lucas Ohnesorge, rundeten das erfolgreiche Abschneiden von Jamie-Nick in Wernigerode ab.

Mit seinen erreichten Wettkampfzeiten und Platzierungen bestätigte Jamie-Nick Plata seine diesjährige Nominierung in den Landeskader D1 des Schwimmverbandes von Sachsen – Anhalt.

Das überaus erfolgreiche Abschneiden seiner Schützlinge in Wernigerode übertraf alle Erwartungen ihres Trainers, da mit 135 erkämpften Punkten ein sehr beachtlicher 8. Platz in der Mannschaftswertung errungen wurde.

Lothar Galonska

Herbstschwimmfest des SV Eisleben 2016

Der SV Eisleben veranstaltete am 05. November 2016 sein traditionelles Herbstschwimmfest. 11 Vereine aus Sachsen-Anhalt waren der Einladung des gastgebenden Schwimmvereins gefolgt. Leider war unsere Mannschaft auf Grund von mehreren Erkrankungen stark dezimiert, sodass mit Lotta Ackermann (JG 2005), Jana Wahle (JG 1996) und Jamie-Mick Plata (JG 2007) nur drei Nienburger Schwimmer den Kampf um Medaillen aufnehmen konnten.

Unser kleines Team erreichte mit 4 Gold-, 2 Silbermedaillen, sowie einer Bronzemedaille ein Super Ergebnis. Auch die geschwommenen Zeiten versetzten den Trainer in Erstaunen. Lotta Ackermann konnte über 50m Brust eine hervorragende Silbermedaille erkämpfen. Über die doppelte Distanz schwamm Lotta auf Platz 3 und holte die Bronzemedaille. Nach langer Abstinenz in der Schwimmhalle nahm Jana Wahle wieder den Kampf um die Medaillen auf und das sogar sehr erfolgreich. Sie gewann die 100m Freistil in neuer persönlicher Bestzeit von 1:08,69 min.

Auch auf der 200m Freistilstrecke konnte sie niemand bezwingen. Dazu holte Jana noch eine Silbermedaille über 50m Brust. Jamie-Nick Plata siegte sowohl über 50m Freistil als auch in neuer Rekordzeit über 50m Delphin.

unnamed-2Auf der kurzen Rückendistanz konnte Jamie-Nick noch einen 4. Platz erkämpfen. Damit kann man den Ausflug nach Eisleben als vollen Erfolg bezeichnen.

 

Lothar Galonska

Felix Nitschke holte Bronze beim 25. Salzpokal am 22. und 23.10.2016 in Halle

Am vergangenen Wochenende wurde traditionell in der Neustädter Schwimmhalle der 25. Salzpokal der SSV 70 Halle–Neustadt ausgetragen.

Der Einladung waren 18 Sportvereine aus 4 Bundesländern mit 290 Aktiven gefolgt. Diese absolvierten bei diesem Mammutwettkampf insgesamt 1392 Einzelstarts.

Der Nienburger Schwimmer Felix Nitschke ging für die Startgemeinschaft Serum Bernburg / FSV Nienburg bei diesem Wettkampf an den Start.

Felix hatte sich mit insgesamt 6 Starts über die langen Distanzen ein Mammutprogramm vorgenommen und über die 200m–Distanzen Brust, Freistil, Rücken und Schmetterling, sowie 400 m Freistil und 400 m Lagen gemeldet.

Bei dieser ersten richtigen Standortbestimmung präsentierte sich Felix in hervorragender Verfassung und konnte sich auf allen Distanzen im Vorderfeld behaupten und dabei 5 neue Rekorde der Startgemeinschaft in der AK 12 aufstellen.

Am erfolgreichsten war sein Abschneiden über 400 m Freistil. Hier gelang es Felix in der neuen Rekordzeit von 5:10,92 min die Bronzemedaille zu erkämpfen.

Knapp am Podest vorbei schwamm er mit drei vierten Plätzen über 200 m Freistil in 2:27,51 min, 200 m Schmetterling in 3:00,03 min und 200 m Brust in 3:10,82 min.
Die letzten beiden Distanzen legte Felix ebenfalls in Rekordzeit zurück.

Über 200 m Rücken erkämpfte sich Felix wiederum in Rekordzeit von 2:26,11 min den 5. Platz.

Die gleiche Platzierung gelang über die harte Distanz von 400 m Lagen in 5:49,29 min.

Der Trainer war von den erreichten Leistungen schwer beeindruckt und überaus zufrieden.

Lothar Galonska

International Swim – Cup der SG Schöneberg Berlin

International Swim – Cup der SG Schöneberg Berlin

Am 01. und 02. Oktober 2016 hat die SG Schöneberg Berlin in der Schwimm- und Sprunghalle im Europa-Sportpark Berlin auf der Kurzbahn den International Swim – Cup veranstaltet.

Zu diesem Wettkampf hatten 44 Vereine aus 6 Ländern gemeldet.

Der Nienburger FSV – Schwimmer Michael Ritter, der für die Startgemeinschaft Serum Bernburg / FSV Nienburg an den Start ging, wollte diesen Wettkampf nach 4- monatiger Wettkampfpause zu einer ersten Standortbestimmung nutzen.

Michael hatte nur für den Sonntag über 50 m Freistil und 200 m Brust gemeldet, da eigentlich am Vortag auch noch einen Wettkampf in Köthen bestreiten wollte, der jedoch kurzfristig abgesagt wurde.

Als erster Wettkampf wurde am Sonntagmorgen die 50 m Freistilstrecke absolviert. Mit diesem Rennen wollte sich Michael wieder an das Wettkampfgeschehen herantasten, was ihm mit einer Zeit von 24,67 sec und Platz 8 auch gelang.

Danach hatte er fast 5 Stunden Zeit bis zu seinem nächsten Rennen.

Über 200 m Brust konnte Michael eine überzeugende Leistung abrufen. In einer neuer persönlichen Bestzeit von 2:28,19 min unterbot er seinen Altkreisrekord deutlich und erkämpfte souverän den 2. Platz und belohnte sich mit der Silbermedaille.

Trainer Lothar Galonska war mit den erreichten Zeiten und dem bisherigen Formaufbau seines Schützlings sehr zufrieden.

Der nächste Vorbereitungswettkampf findet in 4 Wochen in Eisleben statt.

Der sportliche Höhepunkt für Michael im 2. Halbjahr 2016 sind die 6. Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Masters Ende November in Hannover.

Dafür muss er das Trainingspensum entsprechend der Vorgaben vom Trainer weiter steigern und damit seinen Formaufbau auf dieses Ziel ausrichten.

Lothar Galonska

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Die Siegerehrung über 200 m Brust links Michael Ritter (FSV Nienburg), rechts Raphael Demel (SG Lübeck).

Der Drittplatzierte Leon Baron aus Berlin verpasste die Siegerehrung.

Michael Ritter erkämpft Silber und Bronze beim Internationalen Supercup des Berliner Schwimmclubs TSC am 12. und 13. Dezember 2015

Der Berliner Schwimmclub TSC veranstaltete am vergangenen Wochenende in der Schwimm- und Sprunghalle im Europa-Sportpark Berlin auf der langen 50m Bahn seinen bereits traditionellen Internationalen Supercup der Schwimmer. 34 Vereine aus dem In- und Ausland schickten über 600 Aktive an beiden Tagen an den Start.
Der Nienburger Schwimmer Michael Ritter, der für die Startgemeinschaft Serum Bernburg / FSV Nienburg an den Start geht, nahm bereits zum dritten Mal an dem auch in diesem Jahr hochkarätig besetzten Wettkampf teil.Als einziger Schwimmer aus dem Altkreis Bernburg hatte er für alle 3 Bruststrecken, sowie 50 m Freistil und 200 m Lagen gemeldet.
Zwei Wochen nach seinen beiden Titeln bei den Deutschen Meisterschaften der Masters auf der Kurzbahn in Freiburg ging Michael ohne besondere Erwartungen an den Start.
Wegen einer Beeinträchtigung durch eine Impfung und deren Nachwirkungen, sowie fehlendem Training auf der langen Bahn konnte Michael keinen Aufbau für diesen Wettkampf vornehmen.
Auf der ersten zu absolvierenden Distanz, den 200 m Lagen, sorgte Michael Ritter für eine Riesenüberraschung, denn er konnte seine Bestzeit auf der langen Bahn gleich um 9 Sekunden auf 2:24,75 min unterbieten.Hinter dem Europameister in der 4×200 m Freistilstaffel und mehrfachen deutschen Meister über 400 m Lagen, Yannick Lebherz vom Potsdamer SC, errang er mit dieser Zeit die Silbermedaille.
Über die kurze Bruststrecke konnte er in 30,92 sec den 5. Platz erkämpfen. Das gleiche Ergebnis erreichte er auf der 200m Bruststrecke.

Die 50 m Freistil absolvierte Michael in 25,27 sec, was am Ende Platz 8 bedeutete.
Am Sonntag waren dann noch die 100 m Brust zu absolvieren.

Mit einer sehr guten Wettkampfgestaltung konnte Michael Ritter in 1:09,45 min die Bronzemedaille gewinnen und damit seine Zeit aus Kasan fast erreichen.

Mit diesem Wettkampf endete für Michael Ritter zwei Wochen nach dem Gewinn der beiden Goldmedaillen über 50m und 100m Brust bei den Deutschen Meisterschaften der Masters in Freiburg sein bisher erfolgreichsten Wettkampfjahr als Schwimmer. Dafür sprechen die insgesamt 3 Deutschen Meistertitel bei den Masters über alle 3 Bruststrecken in Freiburg und Köln, sowie ein Vizemeistertitel über 400m Lagen. Zudem konnte er mit den Plätzen 5 und 6 bei den Weltmeisterschaften der Masters in Kasan ebenfalls hervorragende Ergebnisse erreichen. Bei den Offenen Mitteldeutschen Masters in Gera holte Michael fünf weitere Titel und eine Silbermedaille.
Mit diesen hervorragenden Ergebnissen hat Michael unseren Verein, den FSV Nienburg, sehr erfolgreich bei den Wettkämpfen in diesem Jahr vertreten.
Lothar Galonska

39. Weihnachtspokal des SV Serum Bernburg 2015

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Der SV Serum Bernburg hatte bereits zum 39. mal zu seinem traditionellen Schwimmwettkampf in die Bernburger Schwimmhalle eingeladen, um den Kampf um die Weihnachtspokale in den einzelnen Jahrgangswertungen aufzunehmen.

Neben den Gastgebern, der SG Serum Bernburg / FSV Nienburg, die 27 Teilnehmer an den Start schickten, waren weitere 10 Vereine aus Sachsen, Sachsen – Anhalt und aus der Partnerstadt Rheine mit ihren besten Schwimmern am Start. Für die ausgeschriebenen sechs Mannschaftspokale wurden die Resultate aller Mädchen und Jungen in den gewerteten Jahrgängen addiert. Unsere Aktiven konnten in der Altersgruppe 2003/2004 den Pokal mit großem Vorsprung gewinnen und in der Jahrgangswertung 1997/1998 wurde der 2. Platz erkämpft.

Im Einzelnen wurden insgesamt 19 Podestplätze erreicht, 5 erste, 8 zweite und 6 dritte Plätze. Eine Woche nach seinem Medaillengewinn bei den Landesmeisterschaften in Bitterfeld präsentierte sich Felix Nitschke (JG 2004) erneut in sehr guter Verfassung und holte bei seinen fünf Starts 4 Medaillen.

Nur über 100 m Freistil ging er leer aus, weil hier die Teilnehmer aller Jahrgänge gemeinsam gewertet wurden, er jedoch zu den jüngsten Schwimmern über diese Distanz gehörte. Er siegte über die Strecken 50m Rücken in 40,64 sec und 50m Delphin in 40,11 sec. Dazu kamen noch zwei Bronzeränge über 50m Freistil in 34,95 sec, sowie 50m Brust in 46,51 sec. Damit hatte Felix einen großen Anteil am Gewinn der Pokalwertung in seiner Altersklasse.

Zweimal an den Start ging Debbie Voigt (JG 1998). Sowohl über 100m Freistil (1:12,10 min), als auch über 100m Rücken (1:19,45 min) errang sie jeweils den ersten Platz.
Die ebenfalls 17-jährige Jennifer Hellmuth startete auch 2-mal. Sie gewann über 100m Brust in 1:36,92 min. Dazu kam ein zweiter Platz auf der 100m Freistildistanz in 1:22,23 min.

Martin Nguyen (JG 2003) holte 3-mal Silber über die kurzen Distanzen Brust, Freistil und Delphin.

Chi Lan Luong Pham (JG2000) erkämpfte zwei 2. Plätze über 100m Brust und 100m Freistil, sowie einmal Bronze auf der 100m Delphinstrecke.

Die zwölfjährige Ninette Kolodzig errang ebenfalls 2-mal Silber über die 50m Distanzen Freistil und Delphin und schwamm über 50m Brust zu Bronze.

Unsere jüngste Medaillengewinnerin war an diesem Wochenende die 10-jährige Lotta Ackermann mit einem 3. Platz auf der kurzen Bruststrecke.

Ebenfalls einen 3. Platz steuerte Eric-Pascal Klepaczewski (JG 2001) über 50m Brust für die Pokalwertung bei.

Insgesamt war der Wettkampf ein erfolgreicher Abschluss des Wettkampfjahres 2015.
Ich wünsche allen Sportlern, Übungsleitern, Trainern und den Familien ein besinnliches und friedliches Weihnachtsfest.

Lothar Galonska

7. offene Kurzbahnmeisterschaften Sachsen-Anhalt im Schwimmen vom 21. – 22. November 2015 in Bitterfeld

Am vergangenen Wochenende wurden in der Bitterfelder Heinz Deininger Schwimmhalle die diesjährigen Kurzbahnmeisterschaften der Schwimmer veranstaltet. An den offen ausgeschriebenen Meisterschaften hatten 27 Schwimmvereine und Sportclubs aus Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen insgesamt 227 Schwimmer an den Start geschickt.
Die beiden Nienburger FSV-Schwimmer Felix Nitschke (JG 2004) und Michael Ritter (JG 1990) gingen für die Startgemeinschaft Serum Bernburg/FSV Nienburg, jedoch mit unterschiedlichen Zielstellungen, an den Start. Für Felix war es der 2. Höhepunkt dieses Jahres nach den Meisterschaften auf der langen Bahn im Sommer in Magdeburg, auf den er sich langfristig vorbereitet hat. Michael startete nur am Samstag und nutzte diesen Wettkampf für einige Tests als letzte Vorbereitung für die am kommenden Wochenende in Freiburg stattfindenden 6. Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Masters, wo er auf Medaillenjagd gehen möchte. Sein Ziel ist mindestens eine Medaille, egal auf welcher Strecke.Für beide waren die Meisterschaften erfolgreich.
Mit 2 Medaillen, einer Silbermedaille und einer Bronzemedaille war die Ausbeute für die Startgemeinschaft bei der starken Konkurrenz recht ordentlich.
In der offenen Klasse startete Michael Ritter (Jg. 90) und konnte im Finale auf seiner Lieblingsstrecke 50m Brust in 30,13 sec Silber gewinnen, wobei er sich dem Thüringer Sieger nur um den Wimpernschlag von 0,14 sec geschlagen geben musste.
Dazu kamen über 100m Lagen in 1:03,37 min Platz 8 und im Finale über 50m Delphin Platz 6 in 27,42 sec. Im Vorlauf hatte Michael in 27,27 den 5. Platz belegt.
Für Felix war es das erfolgreichste Wochenende seiner bisherigen Schwimmerkarriere.
Immerhin ging er an den beiden Tagen 8-mal an den Start und erkämpfte dabei über 200m Lagen in 3:06,88 min eine hervorragende Bronzemedaille. Nach dem Rennen stand fest, er hatte den 34 Jahre alten Vereinsrekord des FSV Nienburg von Steffen Kupfernagel aus dem Jahr 1981 verbessert. Über 100m Lagen verbesserte er mit seinem 4. Platz in 1:26,07 min den Altkreisrekord von Daniel Hohmann aus dem Jahr 2003. Über 200m Freistil erkämpfte Felix in 2:40,65 min ebenfalls den 4. Platz und entthronte damit ebenfalls Kupfernagel als Vereinsrekordhalter. Seinen 3. Vereinsrekord verlor Kupfernagel durch den 5. Platz von Felix über 100m Freistil in 1:13,89 min.
Auch Jens Galonska wurde seinen Vereinsrekord über 100m Rücken an Felix Nitschke durch dessen 5. Platz in 1:23,67 min los. Doch damit nicht genug: Christoph Zutz, bisheriger Vereinsrekordler des FSV Nienburg über 50m Rücken wurde durch den 5. Platz von Felix auf dieser Strecke in 39,29 sec ebenfalls entthront. Felix Nitschke hatte sich in der Vorwoche beim Hallenser Pokalwettkampf des SV Rotation auf diese Meisterschaften eingestimmt und dort einen Sieg über 100m Freistil, eine Silbermedaille über die halbe Freistildistanz, sowie einen 3. Platz über 100m Rücken errungen. Dazu kamen 2 vierte Plätze über 100m Brust und 100m Delphin.
Trainer Lothar Galonska bekam vor Staunen den Mund nicht mehr zu und war total überrascht.

Mit dieser Rekordflut hatte ich absolut nicht gerechnet. Ich bin völlig sprachlos.
Lothar Galonska

Herbstschwimmfest des SV Eisleben am 07.10.2015

Der SV Eisleben veranstaltete am vergangenen Samstag sein traditionelles Herbstschwimmfest.
Der Einladung zu diesem Wettkampf waren insgesamt 14 Vereine aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg gefolgt.
15 Nienburger Schwimmer, die für die Startgemeinschaft Serum Bernburg / FSV Nienburg starteten, zeigten sich beim Kampf um die Medaillen voll auf der Höhe.
Die nach Wettkampfende am späten Nachmittag erreichten Ergebnisse fielen für unsere Nienburger Schwimmer mit 7 Gold-, 5 Silber- und 6 Bronzemedaillen sehr erfolgreich aus.
Jamie-Nick Plata (JG 2007), unser jüngster Teilnehmer, ging über 50 m Freistil und 50m Rücken an den Start und errang auf der Freistilstrecke in persönlicher Bestzeit von 43,46 sec einen überlegenen Sieg und ließ dabei alle Schwimmer der Sportclubs hinter sich. Auf der Rückendistanz konnte er, ebenfalls gegen Sportclubschwimmer in 57,16 sec einen sehr guten 3. Platz und damit die Bronzemedaille erringen.
Deborah Voigt (JG 1998) zeigte sich ebenfalls in sehr guter Verfassung und erkämpfte über 50m Freistil und 50m Rücken jeweils die Goldmedaille. Auf der 100m Freistilstrecke holte Debbie Bronze.

Dreimal Silber erkämpfte Tim Immervoll (JG 1997) bei seinen 3 Starts über 50 und 100m Rücken, sowie über 100 m Freistil.

Der 12-jährige Karl Standke konnte ebenfalls in die Medaillenvergabe eingreifen und holte Silber über 100m Brust, sowie Bronze über 50m Brust und Freistil.
Ninette Kolodzig (JG 2003) konnte über 100m Freistil die Bronzemedaille erkämpfen, was auch dem 10-jährigen Veit Schwab über 50m Brust gelang.
Michael Ritter ging in der offenen Wertung 5-mal an den Start und konnte dabei 4 Siege über die 50m Strecken Brust, Freistil und Rücken, sowie 100m Freistil erringen. Über die 200m Freistil musste er sich dem Eisleber Spitzenschwimmer Mathieu Roy geschlagen geben. Die erreichten Zeiten lagen voll im Limit, wobei die Zeit über 50 m Brust mit 29,62 sec nur knapp über seiner Bestzeit lag. Michael nutzte diesen Wettkampf als Vorbereitung auf die 6. Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Masters in 3 Wochen in Freiburg. In der Woche zuvor wird Michael noch bei den Landesmeisterschaften auf der Kurzbahn in Bitterfeld an den Start gehen.
Unsere jüngsten Teilnehmer Anna Nitschke (JG 2006) und Jamie-Nick Plata (JG 2007) hatten an diesem Wochenende neben dem Eisleber Wettkampf auch noch den vom Landesschwimmverband veranstalteten Wettkampf der 3. Klasse am Sonntag in Bernburg zu absolvieren.
Dort konnten sich Anna und Jamie-Nick neben Nils Kersten (JG 2006) in guter Form präsentieren, wobei in Bernburg auch die Sportclubs all ihre Schwimmer am Start hatten. Jamie-Nick konnte trotz dieser starken Konkurrenz sogar auf der 25 m Freistilstrecke eine Silbermedaille erringen und fast alle Spitzenschwimmer hinter sich lassen.
Lothar Galonska

XXIX. Lagenmehrkampf des Köthener Sportvereins 09 am 17.01.2015

Traditionell wurde das neue Wettkampfjahr der Schwimmer mit dem Lagenmehrkampf in Köthen eingeläutet. Zur mittlerweile XXIX. Veranstaltung waren 13 Vereine aus Sachsen/Anhalt und Sachsen mit 173 Schwimmern am Start.

Der Lagenmehrkampf in Köthen gilt immer als 1. Formtest des neuen Jahres nach der längeren trainingsfreien Zeit um Weihnachten und den Jahreswechsel.

17 Aktive der  Startgemeinschaft Serum Bernburg / FSV Nienburg nahmen den Kampf um die Medaillen auf.

Beim Lagenmehrkampf kommt es darauf an, sich auf den 4 Einzelstrecken in der Distanz über jeweils 50 m für das Finale über 100 m Lagen zu qualifizieren.

In den einzelnen Disziplinen konnten 20 Podestplätze erkämpft werden, 6 erste, 5 zweite und 9 dritte Plätze.

Insgesamt konnten 6 unserer Schwimmer die Finalläufe erreichen und dabei 4 Medaillen gewinnen, 1 x Gold, 1 x Silber und 2 x Bronze.

In sehr guter Form befindet sich bereits Michael Ritter (JG 1990), der die 50 m Strecken Brust in 29,94 sec, Freistil in 24,65 sec und Delphin in 27,03 sec gewann und über 50 m Rücken in 29,81 sec Platz 2 belegte.

Im Finale über die 100 m Lagen gewann Michael souverän Gold in 1:01,69 min. Diese Zeit liegt nur 0,49 sec über seiner Bestzeit.

Auch mit seiner Zeit von 1:51,33 min im Lagenmehrkampf 4 x 50 m verfehlte er seine Bestzeit von seinem Mehrkampfsieg bei den Deutschen Meisterschaften der Masters vom 01. und 02. Dezember 2012 in Freiburg nur um 0,06 sec.

Deborah Voigt (JG 1998), die über die Einzelstrecken 3 zweite und einen 3. Platz erringen konnte, erkämpfte im Lagenfinale in 1:20,78 min die Silbermedaille.

Bianca Klavehn (JG 1999) siegte über 50 m Brust souverän in 39,72 sec. Auf der Lagendistanz gewann sie in 1:23,04 min die Bronzemedaille.

Tim Immervoll (JG 1997) errang nach drei 3. Plätzen über die 50 m Freistil, Delphin und Rücken im Finale über 100 m Lagen die Bronzemedaille.

Eric-Pascal Klepaczewski (JG 2001) konnte die 50 m Brustdistanz als Dritter beenden. Er belegte im Lagenfinale den 4. Platz.

Jana Wahle (JG 1996) errang über 50 m Delphin den 3. Platz und belegte im Lagenfinale Platz 5.

Nicht richtig bei der Sache schien Felix Nitschke, der seine eigentlich guten Finalchancen bereits über 50 m Delphin wegen Disqualifikation begraben musste.

Über 50 m Freistil siegte er, über 50 m Rücken holte er Platz 2 und über 50 m Brust Platz 3.

Auch Paul Galonska verschenkte durch eine Disqualifikation über 50 m Rücken die Finalchance über 100 m Lagen.

Damit wurde besseres Mannschaftsergebnis als der 7. Platz leichtfertig verschenkt.

 

unsere Mannschaft beim Wettkampf in der Köthener Schwimmhalle