Michael Ritter gewinnt den Supercup über die Bruststrecken mit 3 Siegen beim Internationalen Supercup des Berliner Schwimmclubs TSC

 

Am 3. und 4. Dezember 2016 hat der Berliner Schwimmclub TSC in der Schwimm- und Sprunghalle im Europa-Sportpark Berlin auf der langen 50m Bahn den Internationalen Supercup der Schwimmer zum 4. Mal ausgetragen.

36 Vereine aus dem In- und Ausland schickten an beiden Tagen über 630 Aktive an den Start.

Der Nienburger FSV-Schwimmer Michael Ritter, der für die Startgemeinschaft Serum Bernburg / FSV Nienburg an den Start geht, nahm auch zum vierten Mal an diesem Wettkampf teil.

Für die Pokalwertung um den Supercup werden in den jeweiligen Schwimmlagen die Ergebnisse auf allen 3 Strecken (50m, 100m und 200m) einer Schwimmlage nach der 1000-Punkte-Tabelle addiert und der Erfolgreichste erhält den Supercup in der entsprechenden Disziplin.

Michael Ritter hatte sich in diesem Jahr voll auf die 3 Bruststrecken konzentriert.

Nur eine Woche nach seiner Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften der Masters auf der Kurzbahn in Hannover wollte er das Wettkampfjahr mit einer Medaille in Berlin erfolgreich abschließen.

Am Samstagabend waren zuerst die 200m Brust zu absolvieren. Hier merkte man Michael noch die Nachwirkungen seiner 4-wöchigen krankheitsbedingten Trainingspause an, denn er rettete sich mit letzter Kraft an die Beckenwand und schlug in einer Zeit von 2:36,81 min an und errang die Goldmedaille.

Damit war der Start in den Wettkampf erst einmal gelungen.

Die kurze Bruststrecke stand Sonntagmittag auf dem Programm.

Auch auf dieser Strecke konnte sich Michael Ritter die Goldmedaille in 31,08 sec sichern. Hier hatte er sich aber einen harten Kampf mit dem Stralsunder Tim Poddig   geliefert, der sich jedoch am Ende knapp geschlagen geben musste.

Sonntagnachmittag standen noch die 100m Brust auf dem Programm. Hier erreichte Michael nach 1:09,85 min das Ziel und holte sich mit dieser Zeit ebenfalls die Goldmedaille vor dem Berliner Leon Baron.

Damit hatte Michael alle 3 Bruststrecken für sich entscheiden können und nahm dafür bei der Siegerehrung den Supercup für diese Schwimmlage entgegen.

Mit dem Gewinn des Supercups in Berlin konnte Michael das Wettkampfjahr ähnlich erfolgreich wie 2015 abschließen.

Bei den 3 Deutschen Meisterschaften der Masters 2016 über die kurzen Strecken, die langen Strecken und auf der Kurzbahn erkämpfte er 2 Deutsche Meistertitel, eine Silbermedaille und 2 mal Bronze.

Bei den Offenen Mitteldeutschen Masters in Magdeburg holte Michael sechs weitere Titel.

Auch in diesem Jahr hat Michael wieder hervorragende Ergebnisse erreicht und unseren Verein, den FSV Nienburg, erfolgreich bei den Wettkämpfen in diesem Jahr vertreten.

Der Nienburger Schwimmer Michael Ritter holt überraschend Bronze bei den 7. Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Masters in Hannover

Am vergangenen Wochenende wurden im Hannoveraner Stadionbad die 7. Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Masters im Schwimmen ausgetragen.

Durch einen tragischen Unglücksfall am Sonntagnachmittag wurde die Veranstaltung während der 50m Bruststrecken der Männer richtigerweise vorzeitig abgebrochen und beendet.

Für diese Meisterschaften waren Aktive aus 320 Vereinen und Sportclubs von den 18 Landesschwimmverbänden gemeldet.

Die Austragung dieser 3-tägigen Mammutveranstaltung stand unter keinem guten Stern.

Das Hannoveraner Stadionbad befindet sich derzeit im Umbau, sodass nur der direkte Bereich unmittelbar um das Schwimmbecken für maximal 350 Personen zugänglich war.

Das war ein riesiges Problem, weil alle Aktiven, die nicht unmittelbar in einem Wettkampf am Start waren, sich außerhalb der Halle in Zelten (mit 2 Heizpilzen) aufhalten mussten. Das war bei dieser Witterung mit Temperaturen knapp um den Gefrierpunkt mehr als eine Zumutung und einer Deutschen Meisterschaft unwürdig. Auch die Austragung der Siegerehrungen in den Zelten war schlecht terminiert, da sich viele Aktive noch im Wettkampf befanden, während bereits die Siegerehrungen durchgeführt wurden.

Hier wäre die Verlegung der Meisterschaften an einen anderen Ort sinnvoll gewesen.

Der Nienburger Schwimmer Michael Ritter ging auf Grund einer 4-wöchigen krankheitsbedingten Trainingspause geschwächt an den Start. Demzufolge gab es keine Erwartungshaltung auf vordere Platzierungen.

Michael hatte in der AK 25 für die Strecken 100 m Lagen, sowie die 50 m Distanzen Rücken, Freistil, Delphin und Brust und für die 100m Bruststrecke gemeldet.

In seinem ersten Wettkampf am Samstagvormittag ging Michael Ritter über 100 m Lagen an den Start und schwamm mit 1:02,71 Minuten knapp 2 Sekunden schneller als noch bei den Landesmeisterschaften in der Vorwoche in Bitterfeld. Mit dieser für seine körperliche  Verfassung sehr guten Zeit belegte er den 8. Platz.

Auf der nächsten Teilstrecke, den 50 m Rücken rutschte Michael am Start ab, erreichte mit 31,39 sec eine Zeit, die für ihn in der Endabrechnung den 17. Platz bedeutete.

Am Samstagnachmittag standen noch die 100m Brust und zum Abschluss die 50m Freistil auf dem Plan.

Michael startete über die 100m Brust als Titelverteidiger und konnte durch eine gute Krafteinteilung und Wettkampfgestaltung mit einem fantastischen Endspurt auf den letzten 25 Metern noch die Bronzemedaille erkämpfen, nachdem er an der letzten Wende noch auf Platz 6 lag.

Die Silbermedaille verfehlte Michael dabei nur um 2/100 Sekunden. Damit hat er wieder einmal seinen unbändigen Kampf-und Siegeswillen offenbart. Dabei schwamm er eine hervorragende Zeit von1:06,98 min.

Am Samstagabend absolvierte Michael noch die 50m Freistilstrecke.

Auch in diesem Wettkampf erreichte er in 24,26 sec eine Superzeit und sicherte sich damit einen sehr guten 5. Platz.

Leider lief zu diesem Zeitpunkt die Siegerehrung über 100m Brust, an der Michael so nicht teilnehmen konnte.

Am Sonntag standen noch die 50m Distanzen in Schmetterling und Brust auf dem Programm.

Die 50m Schmetterlingsdistanz schwamm Michael in 27,58 sec, was in der Endabrechnung Platz 17 bedeutete.

Wie bereits erwähnt, wurde die Veranstaltung während des 50m Brustwettkampfs abgebrochen. Damit konnte Michael sich über seine Lieblingsstrecke nicht mehr präsentieren.

Letztendlich waren auch diese Deutschen Meisterschaften der Masters trotz seines Trainingsrückstandes wieder ein voller Erfolg für Michael Ritter.

Nach den Erfolgen bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften der Masters im Februar in Braunschweig mit dem Sieg über 200m Brust und einem 2. Platz über 400m Lagen, dem Gewinn des Deutschen Meistertitels über 100m Brust  bei den Deutschen Meisterschaften der Masters über die kurzen Strecken im April in Gera, sowie der Bronzemedaille über die kurze Brustdistanz konnte er mit der Bronzemedaille von Hannover das Jahr 2016 mit 2 x Gold, 1x Silber und 2x Bronze bei Deutschen Meisterschaften der Masters erfolgreich abschließen.

Michael Ritter hat damit unseren Verein, den FSV Nienburg, wieder sehr erfolgreich bei den Deutschen Meisterschaften der Masters vertreten.

Am kommenden Wochenende wird er, wie auch in den vergangenen Jahren, noch beim Internationalen SuperCup des TSC Berlin starten.

6 Podestplätze für Felix Nitschke beim Weihnachtschwimmfest des SV Halle 2016

Der Schwimmverein Halle hatte am 03. Dezember zum 22. Mal zu seinem Weihnachtsschwimmfest geladen. Vom FSV Nienburg nahm der 12-jährige Schwimmer Felix Nitschke an diesem hochkarätig besetzten Wettkampf teil.

Felix ging insgesamt 6-mal an den Start und zeigte sich nach den Landesmeisterschaften vor 14 Tagen wiederum in Bestform.

Er startete über die kurzen 50m-Distanzen Brust, Delfin, Freistil und Rücken, sowie über die langen Kanten 200m Lagen und 400m Freistil.

Felix wollte mit wenigstens einem Podestplatz bei diesem sich auferlegten Mammutprogramm das Wettkampfjahr erfolgreich abschließen.

Dieses Vorhaben kann man getrost als gelungen bezeichnen, denn Felix schwamm über 50m Delfin in 33,32 sec sogar eine neue persönliche Bestzeit und erkämpfte damit Platz 2.

Auch die anderen 5 Wettkämpfe konnte Felix auf dem Silberplatz beenden.

Die Trainer waren mit den von Felix gezeigten Leistungen sehr zufrieden und bezeichneten den Jahresabschluss als sehr erfolgreich.

Ein Pokalsieg für die Startgemeinschaft beim 40. Weihnachtspokal des SV Serum Bernburg 2016

Zum mittlerweile 40. Mal veranstaltete der SV Serum Bernburg seinen traditionellen Schwimmwettkampf um die Weihnachtspokale in den einzelnen Jahreswertungen in der Bernburger Schwimmhalle.

Neben der gastgebenden SG waren weitere 10 Vereine aus Sachsen – Anhalt und aus der Bernburger Partnerstadt Rheine mit ihren besten Schwimmern am Start.

Mit 31 Teilnehmern schickte die SG Serum Bernburg / FSV Nienburg eine zahlenmäßig sehr starke Mannschaft an Start.

Ausgeschwommen wurden die Mannschaftspokale in den Altersklassen 1997 und älter, 1998/1999, 2000/2001, 2002/2003, 2004/2005 und 2006/2007.

Zur Ermittlung der Sieger wurden die Resultate aller Mädchen und Jungen in den gewerteten Jahrgängen addiert.

Dank der sehr starken Nienburgerin Jana Wahle (JG 1996) mit 4 Siegen über die vier 100m- Distanzen Brust, Delfin, Freistil und Rücken, sowie einem 4. Platz über 200m Freistil konnte die SG den Pokal in der AK 1997 gewinnen. Jana war an diesem Tag auch die erfolgreichste Schwimmerin im Becken der Bernburger Schwimmhalle.

Ebenfalls in TOP-Form präsentierte sich der Nienburger Felix Nitschke, der in der AK 2004 an den Start ging und mit 4 Siegen und einem 2. Platz erfolgreichster Starter bei den Jungen war.

Felix siegte über die 50m-Distanzen Brust (39,92 sec), Delfin (32,82 sec), Freistil (29,95 sec) und Rücken in 34,14 sec. Dazu kam ein 2. Rang über 200m Freistil in 2:2192 min.

Erstmals konnte Felix die 50m Freistilstrecke dabei unter der 30 Sekunden-Schallmauer absolvieren. Auch die auf den anderen Distanzen geschwommenen Zeiten dokumentierten neue persönliche Bestzeiten.

Mit seinen hervorragenden Ergebnissen sicherte Felix Nitschke im Alleingang in seiner Altersklasse den 3. Platz der Pokalwertung hinter dem Sieger SV Rheine und dem Zweiten Halberstädter SV.

Halberstadt konnte 2 Pokale entführen, die weiteren Pokale gingen nach Stendal und Halle.

Die Aktiven der SG Bernburg-Nienburg erkämpften noch 2 dritte Plätze.

Bei den Mädchen war die Nienburgerin Jana Wahle (JG 1996) mit ebenfalls 4 Siegen über die vier 100m- Distanzen Brust, Delfin, Freistil und Rücken, sowie einem 4. Platz über 200m Freistil die erfolgreichste Schwimmerin.

Im Einzelnen erkämpften unsere Aktiven 18 Podestplätze, 8 erste, 4 zweite und 6 dritte Plätze.

Der neunjährige Jamie-Nick Plata präsentierte sich mit einem 2. Platz über 50m Delfin und 2 dritten Plätzen über 50m Freistil und 50m Rücken ebenfalls wieder in sehr starker Verfassung.

Henriette Standke (JG 1999) holte Platz 2 über 100m Freistil und Platz 3 über 100m Brust.

Ihre Schwester Marie-Karoline ging in der AK 1997 nur über 100m Freistil an den Start und erkämpfte hier den 2. Platz.

Auch Ninette Kolodzig (JG 2003) zeigte eine sehr starke Vorstellung am vergangenen Samstag in der Bernburger Schwimmhalle. Ninette konnte gleich 3-mal den 3 Platz über die 50m-Strecken Delfin, Freistil und Rücken erringen.

Der Bernburger Wettkampf war für alle Aktiven der Abschluss des Wettkampfjahres 2016.

Ich wünsche allen Sportlern, Übungsleitern, Trainern und den Familien ein friedliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Jahr 2017.

Lothar Galonska

8. offene Kurzbahnmeisterschaften Sachsen-Anhalt 2016 im Schwimmen

Der Landesschwimmverband von Sachsen-Anhalt hat am 19. und 20. November in der Bitterfelder Heinz Deininger Schwimmhalle seine 8. Kurzbahnmeisterschaften ausgetragen.
20 Schwimmvereine und Sportclubs aus Berlin, Brandenburg, Sachsen und dem Veranstalter Sachsen-Anhalt schickten zu diesen offen ausgeschriebenen Meisterschaften 198 Aktive an den Start, die dabei insgesamt 1423 Starts absolvierten.
Die beiden Nienburger FSV-Schwimmer Felix Nitschke (JG 2004) und Michael Ritter (JG 1990) gingen für die Startgemeinschaft Serum Bernburg/FSV Nienburg an den Start.
Für Felix war es nach den Meisterschaften auf der langen Bahn im Sommer in Magdeburg der 2. Höhepunkt dieses Jahres.
Er hatte sich an diesem Wochenende mit immerhin 6 Meldungen ein umfangreiches Programm vorgenommen.
In der Jahrgangswertung 2004 erreichte Felix dabei 2 zweite Plätze über 200m Lagen in 2:39,76 min und 400m Freistil in 4:53,00 min. Über 100m Freistil (1:05,35 min) und 200m Freistil (2:21,09 min) kam er jeweils auf Platz 3 ein.
Dazu kamen 2 vierte Plätze über 50m Freistil in 30,02 sec und 50m Delfin in 32,89 sec. Alle von Felix geschwommenen Zeiten waren neue persönliche Bestzeiten.
Mit diesen hervorragenden Ergebnissen konnte sich Felix Nitschke für 5 B-Finals in den Altersklassen 2003/2004 qualifizieren, wo er sich mit den Schwimmern der Sportclubs, vor allem aus Halle und Magdeburg auseinandersetzen musste.
Auch hier erreichte Felix Nitschke sehr gute Ergebnisse, konnte aber den Altersnachteil zur AK 2003 nicht wettmachen, so dass für ihn der 4. Platz über 400m Freistil in 4:54,85 min der größte Erfolg war.
Über 200m Lagen erkämpfte Felix einen sehr guten 5. Platz in 2:39,97 min.
Die Finals über 100m Freistil (1:05,84 min), 200m Freistil (2:20,56 min) und 50m Delfin in 33,54 sec konnte er als 6. abschließen.
Michael Ritter startete in der offenen Wertung erstmals seit dem 3. Oktober nach seiner krankheitsbedingten längeren Zwangspause wieder bei einem Wettkampf.
Er hatte auch nur für 3 Strecken am Samstag gemeldet und nutzte diesen Wettkampf als letzte Vorbereitung für die am nächsten Wochenende in Hannover stattfindenden 7. Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Masters.

In den Vorläufen merkte man ihm die noch fehlende Wettkampfpraxis und Konditionsmängel durch den Trainingsrückstand an.
Trotzdem konnte er sich über 50m Brust und 50m Delfin in 2 Finals schwimmen.
Mit der über 50m Brust erkämpften Bronzemedaille in ausgezeichneten 30,28 sec hatte er sein Soll mit knapp 3/10 sec hinter dem Sieger mehr als erfüllt und konnte sich gegenüber dem Vorlauf immerhin um 6/10 sec steigern.
Dazu kam Platz 6 über 50m Delfin in 27,78 sec und Platz 9 über 100m Lagen in 1:04,52 min.
Trainer Galonska zog das Fazit.
Die erreichten Ergebnisse unserer beiden Aktiven sind trotz ihrer unterschiedlichen Trainingsverfassung beachtlich.
Felix hat auf allen 6 geschwommenen Strecken neue Bestzeiten erreicht. In den Finals hatte er den Nachteil der Jahrgangswertung mit den älteren Aktiven. In seinem Jahrgang konnte er sich viermal unter den ersten Drei platzieren.
Für Michael kommt es jetzt darauf an, die Konzentration auf das kommende Wochenende zu richten, wobei er in Hannover in diesem Jahr nur als Außenseiter an den Start geht.
Lothar Galonska

Schwimmwettkampf der 3. Klassen des Landesschwimmverbandes Sachsen-Anhalt

Der Landesschwimmverband von Sachsen-Anhalt veranstaltete am 12. November in Wernigerode den diesjährigen Schwimmwettkampf zur Ermittlung der besten Schwimmer der 3. Klassen.
T eilnahmeberechtigt waren die Schwimmer der Sportgemeinschaften und auch der Sportclubs des Landes in der Klassenstufe 3.

Mit den beiden Nienburger FSV–Schwimmern Jamie-Nick Plata und Lucas Ohnesorge stellte Startgemeinschaft Serum Bernburg/FSV Nienburg die zweitkleinste Mannschaft des gesamten Teilnehmerfeldes.

Alle Teilnehmer hatten die fünf 25m–Distanzen Brust, Freistil, Rücken, Delfin-Beine sowie Kraul-Beine zu absolvieren.

Für Lucas Ohnesorge war dieser Wettkampf eine erste Standortbestimmung seiner bisherigen Trainingsleistungen.
Sehr beachtlich und völlig überraschend war dabei sein erreichter 3. Platz über Delfin-Beine in hervorragenden 28,82 sec.

Hier scheint sich ein neues Delfintalent zu entwickeln.

Auf den anderen Distanzen erreichte Lucas die Plätze 24 (Rücken), 22 (Freistil), 26 (Brust) und 19 (Kraul-Beine).

Jamie-Nick Plata kann bereits auf eine längere Wettkampfpraxis zurückblicken, was sich auch in den erreichten Ergebnissen widerspiegelte.

Auf der Freistilstrecke konnte Jamie-Nick in 17,10 sec einen souveränen Sieg mit fast einer Sekunde Vorsprung vor dem Magdeburger Sportschüler Justus Lampe einfahren.

Über die Brust- und Rückenstrecke errang er jeweils einen hervorragenden 2. Platz.

Zwei gute 4. Plätze über Kraul-Beine und Delfin-Beine, hier in 28,97 sec knapp hinter seinem Mannschaftskameraden Lucas Ohnesorge, rundeten das erfolgreiche Abschneiden von Jamie-Nick in Wernigerode ab.

Mit seinen erreichten Wettkampfzeiten und Platzierungen bestätigte Jamie-Nick Plata seine diesjährige Nominierung in den Landeskader D1 des Schwimmverbandes von Sachsen – Anhalt.

Das überaus erfolgreiche Abschneiden seiner Schützlinge in Wernigerode übertraf alle Erwartungen ihres Trainers, da mit 135 erkämpften Punkten ein sehr beachtlicher 8. Platz in der Mannschaftswertung errungen wurde.

Lothar Galonska

Herbstschwimmfest des SV Eisleben 2016

Der SV Eisleben veranstaltete am 05. November 2016 sein traditionelles Herbstschwimmfest. 11 Vereine aus Sachsen-Anhalt waren der Einladung des gastgebenden Schwimmvereins gefolgt. Leider war unsere Mannschaft auf Grund von mehreren Erkrankungen stark dezimiert, sodass mit Lotta Ackermann (JG 2005), Jana Wahle (JG 1996) und Jamie-Mick Plata (JG 2007) nur drei Nienburger Schwimmer den Kampf um Medaillen aufnehmen konnten.

Unser kleines Team erreichte mit 4 Gold-, 2 Silbermedaillen, sowie einer Bronzemedaille ein Super Ergebnis. Auch die geschwommenen Zeiten versetzten den Trainer in Erstaunen. Lotta Ackermann konnte über 50m Brust eine hervorragende Silbermedaille erkämpfen. Über die doppelte Distanz schwamm Lotta auf Platz 3 und holte die Bronzemedaille. Nach langer Abstinenz in der Schwimmhalle nahm Jana Wahle wieder den Kampf um die Medaillen auf und das sogar sehr erfolgreich. Sie gewann die 100m Freistil in neuer persönlicher Bestzeit von 1:08,69 min.

Auch auf der 200m Freistilstrecke konnte sie niemand bezwingen. Dazu holte Jana noch eine Silbermedaille über 50m Brust. Jamie-Nick Plata siegte sowohl über 50m Freistil als auch in neuer Rekordzeit über 50m Delphin.

unnamed-2Auf der kurzen Rückendistanz konnte Jamie-Nick noch einen 4. Platz erkämpfen. Damit kann man den Ausflug nach Eisleben als vollen Erfolg bezeichnen.

 

Lothar Galonska

Felix Nitschke holte Bronze beim 25. Salzpokal am 22. und 23.10.2016 in Halle

Am vergangenen Wochenende wurde traditionell in der Neustädter Schwimmhalle der 25. Salzpokal der SSV 70 Halle–Neustadt ausgetragen.

Der Einladung waren 18 Sportvereine aus 4 Bundesländern mit 290 Aktiven gefolgt. Diese absolvierten bei diesem Mammutwettkampf insgesamt 1392 Einzelstarts.

Der Nienburger Schwimmer Felix Nitschke ging für die Startgemeinschaft Serum Bernburg / FSV Nienburg bei diesem Wettkampf an den Start.

Felix hatte sich mit insgesamt 6 Starts über die langen Distanzen ein Mammutprogramm vorgenommen und über die 200m–Distanzen Brust, Freistil, Rücken und Schmetterling, sowie 400 m Freistil und 400 m Lagen gemeldet.

Bei dieser ersten richtigen Standortbestimmung präsentierte sich Felix in hervorragender Verfassung und konnte sich auf allen Distanzen im Vorderfeld behaupten und dabei 5 neue Rekorde der Startgemeinschaft in der AK 12 aufstellen.

Am erfolgreichsten war sein Abschneiden über 400 m Freistil. Hier gelang es Felix in der neuen Rekordzeit von 5:10,92 min die Bronzemedaille zu erkämpfen.

Knapp am Podest vorbei schwamm er mit drei vierten Plätzen über 200 m Freistil in 2:27,51 min, 200 m Schmetterling in 3:00,03 min und 200 m Brust in 3:10,82 min.
Die letzten beiden Distanzen legte Felix ebenfalls in Rekordzeit zurück.

Über 200 m Rücken erkämpfte sich Felix wiederum in Rekordzeit von 2:26,11 min den 5. Platz.

Die gleiche Platzierung gelang über die harte Distanz von 400 m Lagen in 5:49,29 min.

Der Trainer war von den erreichten Leistungen schwer beeindruckt und überaus zufrieden.

Lothar Galonska

International Swim – Cup der SG Schöneberg Berlin

International Swim – Cup der SG Schöneberg Berlin

Am 01. und 02. Oktober 2016 hat die SG Schöneberg Berlin in der Schwimm- und Sprunghalle im Europa-Sportpark Berlin auf der Kurzbahn den International Swim – Cup veranstaltet.

Zu diesem Wettkampf hatten 44 Vereine aus 6 Ländern gemeldet.

Der Nienburger FSV – Schwimmer Michael Ritter, der für die Startgemeinschaft Serum Bernburg / FSV Nienburg an den Start ging, wollte diesen Wettkampf nach 4- monatiger Wettkampfpause zu einer ersten Standortbestimmung nutzen.

Michael hatte nur für den Sonntag über 50 m Freistil und 200 m Brust gemeldet, da eigentlich am Vortag auch noch einen Wettkampf in Köthen bestreiten wollte, der jedoch kurzfristig abgesagt wurde.

Als erster Wettkampf wurde am Sonntagmorgen die 50 m Freistilstrecke absolviert. Mit diesem Rennen wollte sich Michael wieder an das Wettkampfgeschehen herantasten, was ihm mit einer Zeit von 24,67 sec und Platz 8 auch gelang.

Danach hatte er fast 5 Stunden Zeit bis zu seinem nächsten Rennen.

Über 200 m Brust konnte Michael eine überzeugende Leistung abrufen. In einer neuer persönlichen Bestzeit von 2:28,19 min unterbot er seinen Altkreisrekord deutlich und erkämpfte souverän den 2. Platz und belohnte sich mit der Silbermedaille.

Trainer Lothar Galonska war mit den erreichten Zeiten und dem bisherigen Formaufbau seines Schützlings sehr zufrieden.

Der nächste Vorbereitungswettkampf findet in 4 Wochen in Eisleben statt.

Der sportliche Höhepunkt für Michael im 2. Halbjahr 2016 sind die 6. Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Masters Ende November in Hannover.

Dafür muss er das Trainingspensum entsprechend der Vorgaben vom Trainer weiter steigern und damit seinen Formaufbau auf dieses Ziel ausrichten.

Lothar Galonska

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Die Siegerehrung über 200 m Brust links Michael Ritter (FSV Nienburg), rechts Raphael Demel (SG Lübeck).

Der Drittplatzierte Leon Baron aus Berlin verpasste die Siegerehrung.

Michael Ritter erkämpft Silber und Bronze beim Internationalen Supercup des Berliner Schwimmclubs TSC am 12. und 13. Dezember 2015

Der Berliner Schwimmclub TSC veranstaltete am vergangenen Wochenende in der Schwimm- und Sprunghalle im Europa-Sportpark Berlin auf der langen 50m Bahn seinen bereits traditionellen Internationalen Supercup der Schwimmer. 34 Vereine aus dem In- und Ausland schickten über 600 Aktive an beiden Tagen an den Start.
Der Nienburger Schwimmer Michael Ritter, der für die Startgemeinschaft Serum Bernburg / FSV Nienburg an den Start geht, nahm bereits zum dritten Mal an dem auch in diesem Jahr hochkarätig besetzten Wettkampf teil.Als einziger Schwimmer aus dem Altkreis Bernburg hatte er für alle 3 Bruststrecken, sowie 50 m Freistil und 200 m Lagen gemeldet.
Zwei Wochen nach seinen beiden Titeln bei den Deutschen Meisterschaften der Masters auf der Kurzbahn in Freiburg ging Michael ohne besondere Erwartungen an den Start.
Wegen einer Beeinträchtigung durch eine Impfung und deren Nachwirkungen, sowie fehlendem Training auf der langen Bahn konnte Michael keinen Aufbau für diesen Wettkampf vornehmen.
Auf der ersten zu absolvierenden Distanz, den 200 m Lagen, sorgte Michael Ritter für eine Riesenüberraschung, denn er konnte seine Bestzeit auf der langen Bahn gleich um 9 Sekunden auf 2:24,75 min unterbieten.Hinter dem Europameister in der 4×200 m Freistilstaffel und mehrfachen deutschen Meister über 400 m Lagen, Yannick Lebherz vom Potsdamer SC, errang er mit dieser Zeit die Silbermedaille.
Über die kurze Bruststrecke konnte er in 30,92 sec den 5. Platz erkämpfen. Das gleiche Ergebnis erreichte er auf der 200m Bruststrecke.

Die 50 m Freistil absolvierte Michael in 25,27 sec, was am Ende Platz 8 bedeutete.
Am Sonntag waren dann noch die 100 m Brust zu absolvieren.

Mit einer sehr guten Wettkampfgestaltung konnte Michael Ritter in 1:09,45 min die Bronzemedaille gewinnen und damit seine Zeit aus Kasan fast erreichen.

Mit diesem Wettkampf endete für Michael Ritter zwei Wochen nach dem Gewinn der beiden Goldmedaillen über 50m und 100m Brust bei den Deutschen Meisterschaften der Masters in Freiburg sein bisher erfolgreichsten Wettkampfjahr als Schwimmer. Dafür sprechen die insgesamt 3 Deutschen Meistertitel bei den Masters über alle 3 Bruststrecken in Freiburg und Köln, sowie ein Vizemeistertitel über 400m Lagen. Zudem konnte er mit den Plätzen 5 und 6 bei den Weltmeisterschaften der Masters in Kasan ebenfalls hervorragende Ergebnisse erreichen. Bei den Offenen Mitteldeutschen Masters in Gera holte Michael fünf weitere Titel und eine Silbermedaille.
Mit diesen hervorragenden Ergebnissen hat Michael unseren Verein, den FSV Nienburg, sehr erfolgreich bei den Wettkämpfen in diesem Jahr vertreten.
Lothar Galonska